Pflanzenschutz aus der Luft

Warum die Zulassung in Südtirol nur noch eine Frage der Zeit ist

Ein aktueller Bericht des Landespresseamtes hat das Thema Drohnen in der Landwirtschaft erneut in den Fokus gerückt. Auch wenn die Ausbringung von klassischen Pflanzenschutzmitteln per Drohne aktuell noch in der finalen rechtlichen Klärung steckt, stehen die Zeichen klar auf Innovation. Für uns vom Drohnenring Südtirol ist klar: Die flächendeckende Zulassung ist nur noch eine Frage der Zeit.

Wie die Südtiroler Landesverwaltung kürzlich mitteilte, müssen für den Einsatz von Drohnen bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln noch spezifische nationale Dekrete verabschiedet werden. Doch der Stein ist bereits ins Rollen gekommen: In Italien wurde bereits eine dreijährige Versuchsphase gesetzlich verankert, um den Weg für diese Technologie zu ebnen.

Rechtliches Update aus erster Hand
Um für unsere Kunden absolute Klarheit zu schaffen, haben wir direkt beim Amt für Obst- und Weinbau und Landespflanzenschutzdienst nachgefragt. Der aktuelle Stand ist eindeutig: Momentan dürfen keine Mittel per Drohne ausgebracht werden, die offiziell als „Pflanzenschutzmittel“ deklariert sind – das betrifft derzeit leider auch biologische Präparate.

Doch wir haben auch die wichtigste Bestätigung erhalten: Dieses Verbot ist nur temporär. Es gilt lediglich so lange, bis die notwendigen Durchführungsbestimmungen und technischen Richtlinien für die sichere Ausbringung per Drohne finalisiert sind. Die Behörden arbeiten daran, und sobald diese Hürde genommen ist, fällt der Startschuss.

Der Blick über die Grenze: Südtirol zieht nach

Der politische Druck in Italien wächst stetig. Ein wichtiger Treiber sind unsere Nachbarn im Alpenraum: In Österreich, Deutschland und der Schweiz ist der Einsatz von Sprühdrohnen – besonders in Steillagen – längst Realität und rechtlich geregelt. Da Südtirols Landwirtschaft im direkten Wettbewerb mit diesen Regionen steht, ist die Anpassung an diese modernen Standards unumgänglich. Wir erwarten, dass die bürokratischen Hürden zeitnah fallen, damit unsere Landwirte von denselben Effizienzvorteilen profitieren können.

Bereit für die Zukunft – schon heute im Einsatz

Dass die Zulassung für klassische Mittel noch aussteht, bedeutet für uns keinen Stillstand. Wer sich für das Konzept Fly Südtirol interessiert, findet beim Drohnenring bereits heute hocheffiziente und zulässige Dienstleistungen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Kulturen legal und optimal zu pflegen:

  • Ausbringen von Kalk: Ideal zur Bodenverbesserung und Strukturstärkung (Schattierkalk), besonders in unwegsamem Gelände effizient machbar.

  • Ausbringung von Nützlingen: Der Abwurf von Nützlingen (z.B. Schlupfwespen gegen den Maiszünsler) fällt nicht unter das Pflanzenschutzmittelverbot und ist ein bereits jetzt gefragter Service.

  • Multispektral-Analyse: Mit modernster Sensorik analysieren wir den Gesundheitszustand Ihrer Pflanzen, noch bevor Schäden mit bloßem Auge sichtbar sind.

Gemeinsam in die digitale Landwirtschaft

Die Drohnentechnologie ist der Schlüssel zu einer nachhaltigeren und sichereren Landwirtschaft. Sie reduziert die Bodenverdichtung, schont die Gesundheit der Anwender und ermöglicht eine bisher nie dagewesene Präzision.

Wir vom Drohnenring Südtirol beobachten die rechtlichen Entwicklungen in Rom und Bozen genau. Sobald die Ampeln für den vollständigen Pflanzenschutz auf Grün springen, sind wir Ihr Partner der ersten Stunde.

Möchten auch Sie Ihre Bewirtschaftung auf das nächste Level heben und mehr zum Thema Fly Südtirol erfahren? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch zu unseren aktuellen Einsatzmöglichkeiten!

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